Töpfern – eine Leidenschaft mit Folgen
Getöpfert habe ich nicht immer. Nach dem Abitur ergriff ich zunächst den Beruf der Fremdsprachensekretärin, um einen „ordentlichen Beruf“ zu erlernen. An den beruflichen Ausstieg dachte ich erst nach einem Besuch in einem heimatkundlichen Museum, als ich meinen ersten Dachreiter sah. Alte Tradition und Geschichte interessierten mich schon immer und mir war klar: Das muss ich machen! Autodidaktisch eignete ich mir zunächst die Grundlagen des Töpferhandwerks an und arbeitete weiterhin im Beruf. Vor ca. 15 Jahren gab ich meinen Job auf und widmete mich ganz dem Werkstoff Ton. Ich arbeitete in verschiedenen Töpfereien und modellierte Figuren und meine ersten Dachreiter – Geschirr interessierte mich nie. Nebenbei entstanden Vögel, der KRAXAS-Rabe, mein Glücksbringer und Namensgeber für meine heutige Galerie. Es folgten Märkte und Ausstellungen sowie Berichte in Presse, Funk und Fernsehen. 2002, die Werkstatt im Haus war zu eng geworden, entstand ein neues Atelier-Gebäude. Sehr wichtig ist mir, Einzelstücke in bester Qualität zu schaffen. Meine handmodellierten Figuren bekommen durch selbst entwickelte Glasuren ihren besonderen Ausdruck und durch die hohe Brenntemperatur ihre absolute Wetter- und Frostbeständigkeit. Häufig lasse ich mich von den Menschen im Vogelsberg und deren Erzählungen inspirieren. Es entstehen so originelle und charakteristische Einzelstücke. Meine Figuren haben Witz und Symbolkraft. Sie bekommen oft sogar Zubehör aus Metall, wie zum Beispiel handgeschmiedete Messer oder Schlüsselbunde in die Hand. Man kann so ganze Szenen darstellen und indirekt kleine Geschichten erzählen. Wenn Sie meine Galerie besichtigen wollen, vereinbaren Sie bitte telefonisch (06042/4706) einen Termin. Ich freue mich auf Ihren Besuch!
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